Wohnen

Die Suche nach einer Unterkunft ist in Heidelberg keine einfache Angelegenheit. Gerade zu Semesterbeginn, wenn viele neue Erstsemester ein Zimmer brauchen, treten sich die Suchenden bei Wohnungsbesichtigungen gegenseitig auf die Füße. Die Mietpreise sind verhältnismäßig hoch, unterscheiden sich aber von Stadtteil zu Stadtteil. Die am zentralsten gelegenen Stadtteile Heidelbergs sind die Altstadt, Neuenheim und Bergheim, auch aus Handschuhsheim und der Weststadt ist das Zentrum schnell zu erreichen.

Am nächsten am Neuenheimer Feld (dem Campus unserer Fakultät) gelegen sind die Stadtteile Neuenheim, Handschuhsheim und Bergheim. Wo es sich am besten wohnt, hängt von den eigenen Vorlieben ab. Wer morgens schwer aus dem Bett kommt, sollte in ein Wohnheim im Neuenheimer Feld ziehen. Dann kann man direkt aus dem Bett in den Hörsaal purzeln. Wer allerdings ein bisschen Anspruch auf Wohnatmosphäre legt, ist eher besser beraten, sich eine Wohngemeinschaft in sicherer Entfernung zur Uni zu suchen. Generell gilt allerdings, dass in Heidelberg die Wege kurz sind und alle Distanzen gut mit dem Fahrrad und öffentlichen Verkehrsmitteln (siehe auch Semesterticket) zurückzulegen sind.

Da Studenten relativ anspruchslos sind, kann Heidelberg es sich leisten, runtergekommene Kellerlöcher zu überteuerten Preisen zu vermieten. Man sollte deshalb vorsichtig sein und günstigen Angeboten kritisch gegenüberstehen. Wenn möglich sollte die Wohnung natürlich vorher besichtigt werden, um mögliche Haken zu entlarven. Allzu günstige Angebote lassen auf Betrug schließen. Die Wohnung existiert gar nicht bzw. gehört nicht dem vermeintlichem Vermieter, aber die Kaution wird im Voraus verlangt.

Ein Zimmer in einer WG zu finden ist manchmal reine Glückssache. Aufgrund der großen Nachfrage veranstalten manche WGs regelrecht Castings, in denen jeder Kandidat eine halbe Stunde Zeit hat, sich von seiner besten Seite zu präsentieren, bevor der nächste vor der Tür steht. Entweder es passt und man bekommt das Zimmer oder eben nicht. Um große Enttäuschungen zu vermeiden, kann man anhand der Ausschreibung bereits abschätzen, ob man eine Chance hat oder nicht. Günstige Zimmer in großen WGs in der Altstadt gehören in der Regel zu Studentenverbindungen, von denen es in Heidelberg sehr unterschiedliche gibt.

Als Alternative stehen natürlich Wohnheime zur Verfügung. Je nach Ansprüchen der Betreiber (Studierendenwerk oder privat) unterscheiden sich hier Aufnahmebedingungen und Wohnqualität. Vergleichen lohnt sich also.

Lasst euch von all den Schwierigkeiten aber nicht entmutigen. Bisher ist jeder noch irgendwo untergekommen. Ist man erst einmal in Heidelberg angekommen, ist es auch leichter, eine andere, bessere Wohnung zu finden. Am besten funktioniert die Wohnungssuche über Beziehungen. Wenn bei Freunden und Bekannten ein Zimmer frei wird, erhöht sich die Chance auf eine erfolgreiche Bewerbung deutlich.

Wohnungssuche im Internet:


Interessant für Erasmus-Studenten ist die Zimmervermittlung des Akademischen Auslandsamtes. Hier können nicht nur Gaststudenten ein Zimmer finden, sondern auch Heidelberger Studenten, die für ein Semester ins Ausland gehen, ihr Zimmer zwischenvermieten. Außerdem findet ihr dort einige europaweite Zimmerangebote. Mehr Infos

Wer von außerhalb nach Heidelberg kommt, wird erst einmal versuchen, möglichst nahe an den Uni-Campus zu ziehen. Doch auch andere Stadtteile haben ihren Reiz.  Hier findet ihr die Beschreibungen verschiedener Stadtteile:

Das ehemalige Dorf Handschuhsheim ist älter als die Stadt Heidelberg selbst. Es liegt nördlich von Neuenheim (und damit nördlich des Neckars) am Heiligenberg. Der Kern des Stadtteils spiegelt noch immer einen dörflichen Charakter wider. Im älteren Teil Handschuhsheim ist deshalb nicht nur mit idyllischer Atmosphäre zu rechnen sondern auch mit vergleichsweise hohen Mieten. Die Nähe zum Neuenheimer Feld macht es aber auf jeden Fall für Studenten attraktiv.

Verkehrsanbindung

Je nach genauer Wohnlage ist man in 10 bis 15 Minuten mit dem Fahrrad im Neuenheimer Feld, zum Bismarckplatz braucht man ebenfalls etwa 10 bis 20 Minuten.

Zum Neuenheimer Feld kommt man mit den Straßenbahnlinien 21 (ab Hans-Thoma-Platz, ehemals OEG Bahnhof Handschuhsheim) und 24 (ab Burgstraße). Diese fahren auch am Hauptbahnhof vorbei. Zum Bismarckplatz fahren die Linien 21, 23 und 5 (letztere fährt ebenfalls zum Hbf). Die Buslinie 38 fährt vom OEG Bahnhof auf den Heiligenberg.

Einkaufen

Im Norden Handschuhsheims (Fritz-Frey-Straße) befindet sich ein wahres Einkaufsparadies: Rewe, Aldi, Lidl, DM und ein Biomarkt. Wer da nicht findet, was er braucht, bzw. weiter weg wohnt, hat ansonsten nur die Möglichkeit zum Penny am OEG Bahnhof zu gehen. In Neuenheim ist jedoch noch ein Nahkauf. Er ist zwar klein aber sympathisch und liegt auf dem Weg vom Neuenheimer Feld nach Handschuhsheim praktisch auf dem Weg.

Für den umweltbewussten oder gesundlebenden Studenten sei der Gemüsebau Schlicksupp (Wiesenweg 35) zu empfehlen. Hier gibt es Obst und Gemüse direkt vom Handschuhsheimer Feld. Jeden Samstag ist Markt an der Tiefburg. Auch hier gibt es frische Lebensmittel aus der Region. Ebenfalls zu empfehlen ist die kleine Bäckerei Tschackert (Mühlingstraße 10). Dort wird man nett bedient und es gibt oft Brot vom Vortag zu günstigen Preisen abzugreifen.

Sonstiges

    • Bürgeramt: Dossenheimer Landstraße 13 (gegenüber der Tiefburg)
    • Post: Dossenheimer Landstraße 37 (am OEG Bahnhof)
    • Fahrrad-Reparatur: Das Schaltwerk (Handschuhsheimer Landstraße 45a) – ein kleiner Laden von zwei professionellen Schraubern mit gutem Service und qualitativer Arbeit – Homepage
    • Bücherstube an der Tiefburg (sehr stilvoll)

Dossenheim ist eine Gemeinde nördlich von Heidelberg (siehe Kartenansicht). Durch die etwa 12.000 Einwohner dominiert ein angenehmer Kleinstadt-Charakter in den engen Gassen. Zwischen dem höchsten und dem am tiefsten gelegenen Punkt Dossenheims liegen mehr als 450 Höhenmeter. Die ausgeprägte Vereinskultur der über 1200 Jahre alten Gemeinde organisiert Bürgerfeste und Veranstaltungen aller Art. Zumeist findet man Mehrfamilienhäuser, die für Wohngemeinschaften genutzt werden. Das Preis-Leistungsverhältnis bei den Mietangeboten ist gut.

Verkehrsanbindung

Dossenheim liegt an der B3 mit guter Anbindung zur A5. Auf der Bergstraße und Handschuhsheimer Landstraße fließt der Berufsverkehr von und nach Heidelberg entlang der Nord-Süd-Achse.

Die Straßenbahnlinie 5 (Rundfahrt Mannheim, Heidelberg, Weinheim) fährt ganztägig regelmäßig über den Bismarckplatz zum Hauptbahnhof. Es werden alle drei Haltestellen passiert: Dossenheim Nord, Dossenheim Bahnhof und Dossenheim Süd. Um Ins Neuenheimer Feld zu gelangen, muss man in Handschuhsheim (Burgstraße, Biethsstraße oder Hans-Thoma-Platz, je nach Linie und Tageszeit) noch einmal in die Linie 24 oder 21 umsteigen.

Mit dem Fahrrad gelangt man über betriebswirtschaftlich genutzte Wege zwischen Äckern hindurch schnell (i.e. 15 bis 20 Minuten) und unkompliziert auf den Campus Im Neuenheimer Feld.

Einkaufsmöglichkeiten

An der Haltestelle Dossenheim Süd befindet sich eine kleine Passage samt Edeka, Bücherladen, Elektronik-Fachgeschäft (EP), Volksbank und Wäscherei. Ansonsten verteilen sich derlei Läden (insbesondere Bäckereien) vor allem entlang der Hauptstraße in Dossenheim. Am Dossenheim Bahnhof existiert gleichwohl eine Postfiliale.

Sonstiges

Sehr zu empfehlen sind die Gemeindebücherei Dossenheim (Rathausplatz 1), die mit zahlreichen und vielfältigen Veranstaltungen aufwartet (Kalender hier). Einen empfehlenswerten Ausflugsort stellt der stillgelegte Steinbruch Leferenz dar. Dort sind Wanderwege in die Wälder hinein ganzjährig geöffnet, es sind Gesteinsbrocken und Skulpturen zu sehen und ein fulminanter Ausblick ist zu genießen. Außerdem erfreut sich die Schauenburg großer Beliebtheit.

Leimen ist kein Stadtteil von Heidelberg sondern eine eigene Gemeinde im Süden der Stadt. Außer dass Boris Becker hier geboren wurde, hat der Ort nicht so viel zu bieten. Warum schreibe ich also darüber? Nunja, je weiter man sich vom Zentrum Heidelbergs entfernt, desto preiswerter werden die Mieten. Außerdem gibt es dort ein Wohnheim des Studierendenwerks. Es lohnt sich also, das Städtchen etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Verkehrsanbindung

Die Straßenbahnlinie 23 fährt von Handschuhsheim über den Bismarckplatz und Rohrbach bis nach Leimen. Innerhalb von Leimen gibt es auch Busse. Allerdings ist der Abend- und Nachtverkehr etwas dürftig. Sollte man in dem Wohnheim in St. Ilgen (ein Stadtteil von Leimen) wohnen, ist die Straßenbahn keine Option, da dieser Teil etwas entfernt vom Ortskern von Leimen liegt. Die Alternative ist hier die S-Bahn, die alle halbe Stunde vom Bahnhof „St. Ilgen / Sandhausen“ in Richtung Heidelberg fährt. Der Bahnhof liegt 10 Minuten Fußweg entfernt vom Wohnheim. Die Fahrt mit der S-Bahn dauert nur 6 Minuten, wobei auch hier eine nächtliche Heimfahrt schwierig ist, da zwischen 0 und 5 Uhr meistens nichts fährt.

Der Weg zum Neuenheimer Feld oder in die Altstadt ist zwar nicht so lang, dauert aber mit Umsteigen etc. gerne mal etwas länger. Ca. 20 Minuten sollten schon eingeplant werden. Die Strecke kann tagsüber (Nachts ist es auf den Feldern stockdunkel) auch per Fahrrad zurückgelegt werden. Bis zur Uni dauert das aber je nach körperlicher Fitness etwa 30 Minuten.

Einkaufsmöglichkeiten

Am Bahnhof „St. Ilgen / Sandhausen“ ist ein Netto-Markt und (auf Sandhausener Seite) ein ALDI. Im Zentrum der Gemeinde gibt es weitere Supermärkte und andere Läden.

Wohnheim

Das Wohnheim in St. Ilgen ist gut in Schuss und günstig im Preis. Es gelten die üblichen Bestimmungen des Studierendenwerk. Die Wohnsiedlung ist ruhig und das Feld (für übermotivierte Jogger) direkt nebenan.

Wohnen in Rohrbach

Ungefähr drei Kilometer südlich vom Zentrum Heidelbergs befindet sich der mehr als 1200 Jahre alte Stadtteil „Rohrbach“ (Größere Kartenansicht). Dieser Bezirk hat zwei Gesichter. An den etwas befremdlichen Anblick schwerbewaffneter, uniformierter Männer und Frauen sollte man sich als Bewohner dieser Gegend gewöhnen, denn über mehrere Kilometer erstreckt sich der US-amerikanische Stützpunkt mit seiner eintäigen Barackenfront. Doch Rohrbach kann auch anders. Unweit des Dreh- und Angelpunktes des Stadtteils, dem Rohrbacher Markt, befinden sich idyllische Wein- und Obstplantagen. Dort kann man sich warme Sommertage mit einem Nickerchen inmitten praller Weinreben versüßen und beim Spazierengehen durch die angrenzenden Waldgebiete Flora und Fauna studieren. Rohrbach schmückt sich auch mit einem eigenen Schlösschen, das sich zwar nicht mit dem Heidelberger Stadtschloss vergleichen lässt, aber von einem Park umgeben ist, der zum Verweilen einlädt. In diesem Stadtteil kann also jeder seine persönliche Ökologische Nische finden, vorausgesetzt er ist bereit, die relativ hohen Mietpreise in Kauf zu nehmen. Doch dafür wird man mit einer guten Verkehrsanbindung und einer großen Auswahl an Einkaufsmöglichkeiten entschädigt. Außerdem erreicht man mit dem Fahrrad sowohl die Innenstadt als auch den Uni-Campus im Neuenheimer Feld bequem in 15 bis 20 Minuten.

Verkehrsanbindung in alle Richtungen

      • Zum Bismarckplatz:
        • Straßenbahnlinie 23 aus Leimen in Richtung Handschuhsheim Nord
        • Buslinie 29 vom Boxberg kommend
      • Zum Neuenheimer Feld über den Hauptbahnhof:
        • Straßenbahnlinie 24 in Richtung Handschuhsheim Nord
      • Quer durch die ganze Stadt:
        • Buslinie 33 vom Emmertsgrund kommend; Zusteigemöglichkeiten in Rohrbach sind die Haltestellen Freiburger Straße und Rohrbach Süd
      • Für Nachtschwärmer:
        • Moonliner 1 fährt vom Bismarckplatz stündlich ab ein Uhr nachts nach Rohrbach und zurück

Einkaufen am Rohrbacher Markt

      • Rohrbach Markt und nähere Umgebung:
        • Penny: Alles für den kleinen Geldbeutel, mehr aber auch nicht
        • Schlecker: Alter Schuppen mit dem Wichtigsten für Bad & Co.
        • Drei Apotheken: Freundliche Bedienung und gute Ausstattung
        • Diverse Bäckereien: Für jeden Geschmack etwas
        • Das wohl beste Eis der Stadt in der Rathausstraße
      • Wer etwas exklusivere Kost oder einen anderen Discounter bevorzugt, wird bei Rewe (Brechtelstraße), Lidl (Heinrich-Fuchs-Straße) und Aldi (Felix-Wankel-Straße) fündig

Nützliches in der Rathausstraße

      • Post mit Zeitungskiosk
      • Bürgeramt:
        • Öffnungszeiten: dienstags von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr; mittwochs bis freitags von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Zur Uni?

Mit dem Fahrrad ist man (je nach Verspätung/Tempo) in 15-25min im Neuenheimer Feld. Auch in die Altstadt braucht man ungefähr 20min. Für den Winter fährt die Straßenbahn fast direkt vor dem Studentenwohnheim in der Ilse-Krall-Straße ab und braucht bis zum Bismarckplatz 9min. Morgens ist das Umsteigemanöver in den Bus ins Neuenheimer Feld am Bismarckplatz vielleicht nicht ideal, aber machbar.

Sport?

Mit der SGK hat Kirchheim einen Fußballverein in der Verbandsliga. Die Sportgemeinschaft hat ein eigenes Clubhaus mit Restaurant und vier Kegelbahnen. Auch Anhänger des Tennis, Schach und Gewichthebens kommen dort und auf dem nebenan gelegenen Sportgelände Heidelberg – Süd auf ihre Kosten. Außerdem ist das Venice Beach Just Fitness mit seinem günstigen Monatstarif (16,99) mit der Straßenbahn in 5min erreichbar.

Einkaufen?

Vom Studentenwohnheim ist die Essensbeschaffung ziemlich ideal, weil direkt dahinter (Im Franzosengewann 3) ein Rewe liegt, der Mo-Sa von 08:00-22:00 geöffnet hat. Selbst vielbeschäftigte Studenten haben also sicher die Möglichkeit vor Ladenschluss noch das Wichtigste zu holen. Außerdem gibt es im Ort einen Aldi und einen neuen, sehr gut sortierten Lidl, für geldbeutelschonendere Großeinkäufe. Bäcker gibt es einige in Kirchheim, also ist auch für die Samstagsbrötchen gut gesorgt. Auch ein Schlecker ist Richtung Ortsmitte anzutreffen.

Fazit:

Preislich ist das Studentenwohnheim in der Ilse-Krall-Straße unschlagbar. Die Zimmer sind relativ klein und den versifften Teppichboden untersucht man besser nicht ganz zu genau. Ansonsten ist die Küche für Studentenverhältnisse relativ groß, es hat einen Waschraum, Gemeinschafts- und Bar-Raum. Wen nicht stört, dass in Kirchheim-city eher seltener der Bär steppt und man Bars und Clubs vergebens sucht, der dürfte hier sehr zufrieden sein. Zum Einkaufen ist Kirchheim ideal und man kommt auch dank des Bahnhofs Kirchheim/Rohrbach relativ unproblematisch wohin man will. Pizzaservices gibt es ein paar, die auch alle den Weg ins Studentenwohnheim auswendig kennen ;). Finanziell lohnt sich Kirchheim im Vergleich zur Altstadt auf jeden Fall, auch wenn der Weg zur Uni und in die City dadurch besonders im Winter leicht erschwert wird.

Tipps:

Etwa einmal im Monat ist Flohmarkt auf dem Messplatz. Hier findet ihr alles, was ihr zur Ausstattung der Wohnung braucht, zu günstigen Preisen.

Das ist ein Ansammlung von Studentenwohnungen im Neuenheimerfeld (INF 681-696). Es gibt Hochhäuser mit Stockküchen und Duschen als auch eine größere Anzahl von kleineren Häusern mit WGs für 2-4 Personen.

Die Siedlung verfügt über einen eigenen kleinen Supermarkt und eine Bar (mit langen Öffnungszeiten!). Außerdem halten die Buslinien 31 und 32 und der Moonliner 5 direkt vor der Haustür. Zoologie, URZ, UB usw. sind auch in nur 5-10 Minuten zu Fuß erreichbar. Sehr praktisch, wenn es abends mal spät wird und man jede Minute im Bett ausnutzen muss.Das kann aufgrund der Bar und der Nähe zum Schwimmbadmusikclub sehr leicht passieren. Wohnt man in der Siedlung liegen das Sportgelände, die Sporthallen und das Hallen- und Freibad direkt vor der Tür. Zum Bismarkplatz kommt man innerhalb von ca. 10 Minuten mit dem Bus oder mit dem Rad. Auf dem Weg zum Bismarkplatz oder zum Hbf kommt jeweils an einem Lidl vorbei (5-10 Minuten), praktischerweise halten auch die Busse mehr oder weniger vor diesen Supermärkten. Wie der Name Siedlung im Feld schon sagt, ist man binnen weniger Metern in der Natur und kann joggen oder Radtouren in die nähere Umgebung unternehmen.

Durch die momentanen Umbaumassnahmen kann es teilweise ein wenig zu Beanspruchung der Ohren kommen aber alles in allem ist die Siedlung ein idealer Wohnort für sportbegeisterte und partywütige Naturwissenschaftler, die morgens gerne möglichst spät das Haus verlassen. Aber natürlich fühlen sich hier auch alle anderen Studenten sehr wohl und feiern gemeinsam, z.B. auf dem Siedlungsfest, das jedes Semester veranstaltet wird.

Ist erst einmal eine passende Wohnung oder zumindest ein Zimmer gefunden, stellt sich die Frage, wie man den Transfer von Hab und Hut am besten organisiert. Dazu seien hier aus zahlreichen Erfahrungsberichten einige Tipps zusammengetragen:

    1. Kalkuliert großzügig! Denn was sich im Gedankenspiel als einfach, billig und/oder zügig erweist, entwickelt sich oft anders als gedacht, gerade wenn Unvorhergesehenes passiert oder Koordination fehlschlägt.
    2. Meldet an! Es ist gut, wenn man Parkplätze in Türnähe reserviert, um Wege so kurz wie möglich zu halten und auch am zukünftigen Wohnort sollte der Umzug bekannt gemacht werden, um auf eventuellen Lärm hinzuweisen.
    3. Nutzt viele Arme! Güter durch ein Treppenhaus zu wuchten, ist anstrengend und zeitaufwändig – geht aber einfacher und schneller, wenn man sich ein paar fleißige Helfer hinzu holt. Dann wird der (zeitliche und physiologische) Aufwand für alle geringer und man kann zum Dank auch etwas spendieren.
    4. Nutzt Transporter! Sind die Sachen erst einmal ausgeräumt, sollte man sie möglichst effizient überführen können. Dazu bieten sich die Hänger von IKEA an. Diese sind etwa 2,5 m lang, 1,8 m breit und etwa genauso hoch (mit Plane). Man kann sie in jedem IKEA-Haus kostenlos (!) für drei Stunden mieten (gegen Vorzeigen des Führerscheins), jede weitere Stunde der Nutzung kostet 5 Euro, wird aber kulant berechnet! Deshalb ist dieses Angebot unschlagbar. Tipp: Wenn ihr ohnehin etwas bei IKEA kaufen wollt, dann meldet euch am Transportschalter am besten schon vor dem Einkauf für einen Hänger an, dann seid ihr auf der sicheren Seite und könnt dann direkt loslegen.
    5. Kalkuliert Platz. Sobald ihr die Möbel in den neuen vier (oder mehr) Wänden aufbauen könnt, solltet ihr bedächtig vorgehen. Keine Schrauben festziehen oder Schränke einräumen, bevor ihr nicht sicher seid, dass sie auch an der richtigen Stelle sind. Außerdem solltet ihr das Zimmer nicht sofort mit sämtlichen Möbeln voll stellen, weil ihr wohl noch Platz zum Aufbauen und Rangieren benötigt.

Wenn ihr diese fünf Punkte beachtet, sollte eurem Umzug nichts mehr im Wege stehen